Mein Name ist Melanie Houf, ich bin Präventionsreferentin mit langjähriger Erfahrung im schulischen und psychosozialen Bereich. Viele Jahre habe ich im Auftrag der Polizei Euskirchen mit Schulen, Fachkräften und Institutionen zusammengearbeitet. Mein Schwerpunkt liegt auf zeitgemäßer Medien- und Social-Media-Prävention, die sich an den realen Herausforderungen junger Menschen orientiert. Digitale Medien und soziale Netzwerke gehören selbstverständlich zum Alltag junger Menschen. Meine Arbeit setzt genau dort an, wo Chancen, Belastungen und Unsicherheiten im schulischen Alltag konkret werden – ohne Verbote, sondern mit Aufklärung, Reflexion und praxisnaher Unterstützung.
Die diversen Präventionsprogramme von „SMS – Social Media Sicher“ basieren auf mehr als acht Jahren kontinuierlicher Praxiserfahrung im schulischen und psychosozialen Kontext. In dieser Zeit habe ich das Angebot im Auftrag der Polizei Euskirchen umgesetzt und eng mit Schulen aller Schulformen, der Schulsozialarbeit, freien Trägern sowie weiteren Institutionen der psychosozialen Versorgung zusammengearbeitet. Diese enge Verzahnung von Theorie und Praxis bildet die Grundlage meiner lebensweltorientierten Präventionsarbeit im schulischen Alltag.
Meine fachliche Qualifikation verbindet wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Perspektiven:
Rheinische Fachhochschule Köln
Fernstudium
mit Schwerpunkt Verwaltung und Künstliche Intelligenz
Diese Ausbildungen und Studiengänge ermöglichen mir eine fundierte Einordnung digitaler Entwicklungen und
ihrer Auswirkungen auf junge Menschen, pädagogische Settings und Organisationen.
Ergänzend habe ich fachspezifische Weiterbildungen unter Beteiligung der Polizei NRW absolviert und bin als freie Referentin für die Landesmedienanstalt NRW im Rahmen der Medienscout-Ausbildung tätig. Der kontinuierliche Austausch mit präventiven Netzwerken und Fachstellen stellt sicher, dass meine Arbeit stets an aktuellen Schutzkonzepten und gesellschaftlichen Entwicklungen ausgerichtet ist.
Die Konzeption der Module folgt bewusst keinem starren Konzept. Inhalte und Methoden orientieren sich an den konkreten Herausforderungen der jeweiligen Zielgruppen und werden an schulische Rahmenbedingungen angepasst. Diese flexible und interdisziplinäre Arbeitsweise ermöglicht eine realistische Einschätzung psychosozialer Belastungen und eine passgenaue Bearbeitung im jeweiligen Setting.
Ein zentraler Qualitätsfaktor meiner Arbeit ist der kontinuierliche fachliche Austausch:
regelmäßige Fort- und Weiterbildungen zu psychosozialer Gesundheit, Gewaltprävention, Kinderschutz und Stressregulation
enge Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften, Schulsozialarbeit und Psychologinnen
Anbindung an Beratungs- und Unterstützungsnetzwerke zur frühzeitigen Berücksichtigung neuer Belastungslagen
So können auch neue digitale Herausforderungen – etwa KI-gestützte Manipulationen oder veränderte Kommunikationsdynamiken – frühzeitig erkannt und sinnvoll in die Präventionsarbeit integriert werden.